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Boxspringbett bei Rückenschmerzen: Hilfreich oder nicht?

Boxspringbett bei Rückenschmerzen: Hilfreich oder nicht?

Unser Bewegungsapparat wird jeden Tag aufs Neue stark belastet und benötigt in der Nacht eine Erholungspause. Damit das möglich ist, brauchen wir ein geeignetes, rückenfreundliches Bett. . Die ideale Lösung dafür sind Boxspringbetten. Erfahren Sie hier, wie Boxspringbetten bei Rückenschmerzen helfen und worauf Sie achten müssen.

Unser Bewegungsapparat wird jeden Tag aufs Neue stark belastet und benötigt in der Nacht eine Erholungspause. Damit das möglich ist, brauchen wir ein geeignetes, rückenfreundliches Bett. Besonders Personen, die an chronischen Rückenschmerzen leiden, sollten viel Wert auf ein hochwertiges und auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmtes Bett legen. Die ideale Lösung dafür sind Boxspringbetten. Erfahren Sie hier, wie Boxspringbetten bei Rückenschmerzen helfen und worauf Sie achten müssen.

Boxspringbett für den Rücken: Aufbau und Vorteile

Boxspringbett AufbauDer Aufbau eines Boxspringbettes besteht aus mehreren Teilen. Diese können Sie individuell je nach Ihren Bedürfnissen aufeinander abstimmen.

  • Die Box ist das unterste Element des Boxspringbettes. Sie ersetzt den Lattenrost und besteht aus einem Federkerngehäuse, das von einem Holzrahmen umgeben wird.
  • Die Matratze liegt auf der Box und sorgt für die Entlastung des Körpers. Sie sorgt für einen hohen Schlafkomfort und eine optimale Entlastung des Rückens.
  • Der Topper ist ein optionales Element. Es handelt sich dabei um eine zweite dünne Matratze. Er sorgt für mehr Schlafkomfort und schützt gleichzeitig die darunterliegende Matratze vor Schmutz, Feuchtigkeit etc.

Im Idealfall besitzt ein Boxspringbett bei Rückenschmerzen einen doppelten (Tonnen)-Taschenfederkern. Das bedeutet, die Box und die Matratze verfügen über einen Taschenfederkern. Nur so wird der Körper optimal entlastet und wirkt Rückenproblemen entgegen.

Die Einstiegshöhe von bis zu 70cm wirkt sich ebenfalls positiv auf Rückenbeschwerden aus. Betroffene können so nämlich komfortabler ein- bzw. aussteigen und werden nicht beim morgendlichen Aufstehen schon mit den ersten Schmerzen konfrontiert.


Boxspringbett bei Rückenschmerzen: Auf die Einzelteile kommt’s an

Auch im Schlaf gibt es eine schlechte Haltung. Insbesondere der Rücken und das Becken dürfen während der Nachtruhe nicht durchhängen. Denn dann muss unsere Rückenmuskulatur die Fehlhaltung ausgleichen und kann in der Nacht nicht zur Ruhe kommen. Das Resultat sind morgendliche Rückenschmerzen beziehungsweise eine Verschlimmerung chronischer Rückenleiden.

Ein gutes Bett sollte daher Halt geben und die Wirbelsäule in ihrer natürlichen S-Form unterstützen. Damit ein Boxspringbett bei Rückenschmerzen hilft, gilt es auf die Einzelteile zu achten. Nur wenn alle Elemente perfekt aufeinander abgestimmt sind, ist ein Boxspringbett gut für den Rücken.

Box

Die primäre Aufgabe der Box ist es, dem Bett Stabilität zu verleihen und Bewegungen gezielt abzufedern und auf der gesamten Fläche zu verteilen. Sie besteht entweder aus einem Taschenfederkern oder aus einem Bonellfederkern.

Beim Bonellfederkern wird der Körperdruck flächenelastisch verteilt und das Liegegefühl ist auf der weicheren Seite. Dies ist für Menschen mit Rückenbeschwerden eher von Nachteil, da die wichtigen Körperregionen nicht gezielt entlastet werden.

Der Taschenfederkern hingegen wirkt punktelastisch. Das heißt, er entlastet nur jene Körperstellen, die am meisten Druck ausüben, wie etwa der Schulter- oder Hüftbereich. Er sorgt für ein hartes Liegegefühl und bietet dem Körper die notwendige Stabilität. Die Wirbelsäule kann so selbst im Liegen ihre natürliche S-Form beibehalten.

Box mit Taschenfederkern
Taschenfederkern

Box mit Bonellfederkern
Bonellfederkern

Matratze

Das Wichtigste bei der Matratze sind die Punktelastizität, der richtige Härtegrad und bestenfalls eine Unterteilung in unterschiedliche Liegezonen. Zusätzlich ist die Anzahl der Federn entscheidend. Achten Sie daher auf ein Minimum von 250 Federn pro m2. Ziel ist es, dass sich die Matratze der eigenen Körperkontur anpasst und dabei der Wirbelsäule ausreichend Stabilität bietet.

Die Punktelastizität erreichen Sie mit der bereits erwähnten Taschenfederkernmatratze bzw. im Idealfall einer Tonnentaschenfederkernmatratze. Eine Unterteilung in unterschiedliche Liegezonen unterstützt zusätzlich die Punktelastizität und sorgt dafür, dass jede Körperregion passend entlastet wird.

Beim Härtegrad einer Matratze gibt es keine einheitliche Empfehlung. Grundsätzlich lassen sich fünf verschiedene Härtegrade (H1-H5) zuweisen – H1 ist der weichste und H5 der härteste Grad. Wer nun an chronischen Rückenbeschwerden leidet, sollte verstärkt darauf achten, dass die Matratze weder zu hart noch zu weich ist. Dabei variiert der ideale Härtegrad je nach bevorzugter Schlafposition und Gewicht.

Lesetipp: In unserem TrendSetzer zum Thema Härtegrad eines Boxspringbettes finden Sie heraus, wie Sie den richtigen Härtegrad für Ihre Matratze bestimmen.

Topper

Der Topper dient primär der Feinabstimmung und sorgt für mehr Komfort. Weist die Matratze kleinere Mängel auf, so kann der Topper diese noch ausgleichen. Ist die Matratze jedoch schon alt und komplett durchgelegen, wirkt selbst der beste Topper keine Wunder mehr.

Im Hinblick auf das Material bieten sich für ein Boxspringbett bei Rückenschmerzen am ehesten Viscoschaum-, Kaltschaum- oder Geltopper an. Komfortschaum ist in jedem Fall zu vermeiden, denn dieser hat lediglich eine sehr geringe Rückstellkraft und bildet schnell Kuhlen.

  • Ein Viscoschaum-Topper reagiert auf Ihre Körperwärme und passt sich so der Körperform an. Er ist zwar etwas weicher, wirkt dafür jedoch druckentlastend und wärmend.
  • Ein Kaltschaum-Topper weist am meisten Stützkraft auf und wirkt kühlend. Er bietet sich daher besonders für Personen an, die es nachts schnell zu heiß haben und/oder viel schwitzen.
  • Ein Gel-Topper vereint die Vorteile von Viscoschaum- und Kaltschaum-Topper. Er ist äußerst formstabil und weist eine hohe Druckentlastung auf.

Topper


Das Boxspringbett verursacht Rückenschmerzen? Daran liegt’s

Die häufigste Ursache für Rückenschmerzen durch ein Boxspringbett ist ein zu weiches Bett. Dies lässt sich relativ einfach lösen, indem Sie Matratze und/oder Topper austauschen. 

Nehmen Sie zunächst die Matratze genauer unter die Lupe. Ist sie zu weich? Dann besorgen Sie sich am besten eine neue Federkernmatratze oder versuchen Sie es einmal mit einem härteren Topper. Liegt das Problem beim Topper? Dann können Sie entweder einen neuen besorgen, oder einmal versuchen, den Topper ganz wegzulassen.

Hinweis: Gerade am Anfang sind Rückenschmerzen und Verspannungen normal. Besonders häufig treten diese im Nacken-, Schulter- und Lendenwirbelbereich auf.  Es kann durchaus ein paar Wochen dauern, bis sich der Körper auf die neuen Schlafbedingungen eingestellt hat. Klingen die Schmerzen jedoch selbst nach 5 Wochen nicht ab, liegt das Problem womöglich am Bett selbst.

Damit Sie nicht den Fehler machen und ein ungeeignetes Bett kaufen, lassen Sie sich am besten von einem Fachhändler vor Ort beraten. Wir von Polster Fischer garantieren höchste Qualität und kümmern uns gerne um Ihr Anliegen! Vereinbaren Sie gleich jetzt einen individuellen Beratungstermin und besuchen Sie uns in einer unserer Filialen.



Fazit: Ist ein Boxspringbett gut für den Rücken?

Chronische oder auch akute Rückenschmerzen bedeuten für die Betroffenen große Einschränkungen im alltäglichen Leben. Umso wichtiger ist es, dass der Körper nachts zur Ruhe kommt und sich entspannen kann. Ein gut ausgewähltes Boxspringbett sorgt für den wohlverdienten Schlaf und ein weitgehend schmerzfreies Aufstehen am Morgen.

Übrigens: Mit einem Boxspringbett bekommen Sie nicht nur eine rückenfreundliche Schlafstätte, sondern zudem ein edles Designelement für Ihr Schlafzimmer. Also, worauf warten Sie noch?

*Sofern Werbeware enthalten gelten die Bedingungen auf der Detailseite.