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Aufbau von Boxspringbetten: Das sollten Sie wissen

Aufbau von Boxspringbetten: Das sollten Sie wissen

Was sind Boxspringbetten eigentlich und was ist so besonders am Aufbau eines Boxspringbettes? Gibt es einen Unterschied zwischen amerikanischen und skandinavischen Betten? All das und noch viel mehr erfahren Sie hier.

Schlafen wie ein König oder eine Königin – wollen wir das nicht alle? Ein Boxspringbett kann diesen Traum dank seiner ausgeklügelten Bauweise schon bald Wirklichkeit werden lassen. Aber was sind Boxspringbetten eigentlich und was ist so besonders am Aufbau eines Boxspringbettes? Gibt es einen Unterschied zwischen amerikanischen und skandinavischen Betten? All das und noch viel mehr erfahren Sie hier.

Was ist ein Boxspringbett? Definition und Erklärung

Die Betten sind in aller Munde, doch nicht jeder weiß, was ein Boxspringbett tatsächlich ist. Hier gibt es deshalb die Erklärung: Das Bett verfügt im Gegensatz zu herkömmlichen Betten nicht über einen Lattenrost, sondern besteht aus einer speziellen Box, die mit einem Federkern ausgestattet ist. Es kommt ursprünglich aus den USA und wird mit besonderem Komfort und Luxus in Verbindung gebracht.

Woher kommt der Name „Boxspringbett“?
Ganz einfach: Der Name bezeichnet den großen Unterschied zwischen dem Aufbau eines Boxspringbettes und einem herkömmlichen Bett. Der Name verweist also direkt auf die Box, in der sich die Federung (auf Englisch „spring“) befindet.

Wie ist ein Boxspringbett aufgebaut?

Wer ein Boxspringbett aufbauen möchte, merkt schnell, dass es anders strukturiert ist als herkömmliche Betten. Diese Konstruktion ist es jedoch auch, aus der sich die guten Eigenschaften des Bettes ergeben. Hier erfahren Sie, welche Komponenten ein gutes Boxspringbett haben muss und welche Funktion die einzelnen Elemente jeweils erfüllen.

Aufbau eines Boxspringbetts

1. Die Füße: Stütze und Luftzirkulation

Die Bettfüße bieten die Grundlage und stützen das Fundament des Bettes. Durch sie entsteht ein Zwischenraum zum Boden, was für gute Luftzirkulation unter dem Bett sorgt. Daher tragen die Füße einen wesentlichen Teil zum gesunden Schlafklima bei. Designtechnisch sind sie ebenfalls ein wichtiges Element und in diversen Farben und Formen erhältlich. Eine besonders reizvolle Optik entsteht durch sogenannte „Schwebefüße“: Hierbei werden die Füße nach innen versetzt, sodass sie nicht mehr sichtbar sind – das Bett sieht aus, als würde es „schweben“.

2. Die Box: Markenzeichen und Gehäuse für den Federkern

Die Box beim Boxspringbett

Die Box ist das Herz des Boxspringbettes und sorgt für sein charakteristisches Design. Sie ersetzt den Lattenrost und besteht aus einem Unterbau aus Massivholz oder Metall, in dem ein Federkern eingefasst ist. Als erstes Federkernelement bildet die Box somit die Unterlage für die Obermatratze. Ihre Aufgabe ist es, Bewegungen gut abzufedern und auf die ganze Fläche des Bettes zu übertragen. In Boxspringbetten mit Bettkasten ist außerdem noch ein zusätzlicher Stauraum in die Box eingebaut.

Für die Federung gibt es im Grunde zwei Varianten:

Federkern bei einer MatratzeBonellfederkern: flächenelastisch und schwingend

Diese engmaschigen Federn sind oben und unten durch einen Draht miteinander verbunden. Dadurch wirken sie flächenelastisch und produzieren bei Bewegungen die typische Schwingung, wie man sie von Hotelbetten kennt. Zwischen den Federn entstehen Freiräume, die das Bett atmen lassen und einen guten Feuchtigkeitstransport ermöglichen. Wenn Sie gerne weich schlafen oder Seitenschläfer sind, eignet sich diese Federung ganz besonders für Sie.

Tonnentaschenfederkern(Tonnen-)Taschenfederkern: punktelastisch und gut stützend

Hier werden die Federn in Taschen aus Stoff eingenäht und bilden zusammen eine Fläche. Da die Federn oben und unten etwas schmäler sind und einer Tonne ähneln, bezeichnet man diese Federung oft auch als Tonnentaschenfederung.

Im Gegensatz zum Bonellfederkern sind die einzelnen Federn allerdings nicht miteinander verbunden. Auf diese Weise entsteht eine punktelastische Federung. Das heißt, dass die Federn wirklich nur dann nachgeben, wenn sie belastet werden. Besonders bei Rückenproblemen ist das von großem Vorteil, weil der Körper dadurch gut gestützt und die Wirbelsäule gleichzeitig entlastet wird. Bevorzugen Sie eine eher feste Liegefläche, kann ein Taschenfederkern das Richtige für Sie sein.

3. Die Matratze: individuelle Federung

Direkt auf der Box liegt die Matratze und bildet damit das zweite Federkernelement. Da sie nicht mit der Box verbunden ist, ist sie in der Lage, punktgenau abzufedern. Meistens kommen bei Boxspringbetten Taschenfederkernmatratzen zum Einsatz, aber auch eine Füllung mit Kaltschaum, Latex oder Viscoschaum ist möglich. Wichtig ist: Damit Komfort gewährleistet ist, muss die Matratze atmungsaktiv und hochwertig verarbeitet sein.

Welcher Härtegrad für die Matratze dabei am besten ist, ist allerdings eine sehr individuelle Angelegenheit. Ausschlaggebend hierfür sind Gewicht, Schlafgewohnheiten und persönliche Vorlieben. Grundsätzlich gibt es Matratzen in Härtegraden von H1 (sehr weich) bis H5 (sehr hart).

Fest steht: Die Matratze sollte unbedingt an die individuellen Bedürfnisse angepasst sein, um guten Schlafkomfort zu garantieren. Deshalb ist es empfehlenswert, dass sich Paare in Doppelbetten zwei unterschiedliche Matratzen zulegen, damit jede und jeder die für ihn oder sie perfekte Unterlage erhält. Die daraus entstehende Besucherritze kann ganz leicht mithilfe des Toppers überdeckt werden! Doch was ist eigentlich ein Topper beim Boxspringbett?

4. Der Topper: die Krönung

Der Topper ist eine dünne Auflage beim skandinavischen Bett und somit die oberste Schicht des Bettes. Er dient sowohl dem Extra an Komfort als auch dem Schutz der Matratze. Denn mit dem Topper können Sie noch ein paar Zentimeter an Höhe herausholen und erhalten außerdem eine zusätzliche Entlastung für den Körper. Aber er kann noch mehr!

Beispielsweise bringt der Topper die Möglichkeit, Material und Härtegrad exakt auf die eigenen Bedürfnisse auszulegen. So ist etwa Viscoschaum wärmend und weich, Kaltschaum hingegen kühlend und fester. Auf diesen Bonus an Luxus wollen Sie bestimmt bald schon nicht mehr verzichten.

5. Das Kopfteil: stabile Polsterung

Typisch für das Aussehen dieser Bettenvariante ist nicht zuletzt das große, gepolsterte Kopfteil. Meistens haben die Kopfteile eine Höhe von mindestens einem Meter und bieten eine gute Möglichkeit zum Anlehnen. In der Regel sind sie mit Stoff oder Leder überzogen und je nach Geschmack gibt es bei Steppung und Farbe unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten.

Wer es nicht ganz so wuchtig mag, kann sich natürlich ebenso ein Boxspringbett mit niedrigem Kopfteil oder gleich ganz ohne Kopfteil zulegen. Das bringt den Vorteil, dass das Bett sogar unter Dachschrägen untergebracht werden kann.

Amerikanisches BoxspringbettAmerikanisches Boxspringbett: Aufbau und Unterschiede

Eigentlich kommt die Bettenvariante aus den USA und dementsprechend ist ein original Boxspringbett eigentlich im amerikanischen Stil aufgebaut. Im Prinzip ist der Aufbau derselbe, mit einem Unterschied: Das amerikanische Bett kommt ganz ohne Topper aus. Im Gegensatz zur skandinavischen Dreierkombination mit Box, Matratze und Topper bestehen amerikanische Modelle also nur aus der Box und einer Matratze.
Trotzdem muss man hier nicht notwendigerweise auf das spezielle Schlafgefühl verzichten. Was der Topper an Höhe mit sich bringt, gleicht in den USA die Matratze aus. Amerikanische Matratzen sind nämlich höher als deutsche!

Warum dieser Boxspringbett-Aufbau? 

Ein skandinavisches Bett ist in seiner Struktur etwas komplexer als ein herkömmliches Bett. Aber warum eigentlich? Sehen wir uns an, welche Vorteile der spezielle Aufbau des Boxspringbettes tatsächlich mit sich bringt.

· Hoher Komfort und größere Liegehöhe
Boxspringbetten gelten nicht zuletzt wegen ihres besonderen Liegegefühls als luxuriös. Leicht, schwerelos und federnd – das ist das Ergebnis der Kombination der einzelnen Lagen. Die größere Liegehöhe des Bettes ermöglicht ein leichtes Ein- und Aussteigen, was gerade für ältere Menschen eine große Erleichterung mit sich bringt.

· Gesunde Stütze für Körper
Durch die Federung in Unterbau und Matratze wird der Körper optimal entlastet. Die unterschiedlich schweren Zonen können jeweils so tief einsinken wie nötig, werden aber trotzdem fest gestützt. Dabei liegt die Wirbelsäule in allen Schlafpositionen gerade, was die optimale Rückengesundheit bestärkt. In diesem Bett zu schlafen bedeutet, gesund zu schlafen!

· Flexibel und wandlungsfähig
Ein Boxspringbett ermöglicht die punktgenaue und flexible Anpassung an die eigenen Vorstellungen. Matratze und Topper können nach individuellen Bedürfnissen und Wünschen zusammengestellt werden und ideale Entlastung bringen. Beide Unterlagen sind in verschiedenen Materialien und Härtegraden verfügbar und lassen sich so auswählen, dass Ihre persönliche Nachtruhe gesund und erholsam wird. Bei einigen Modellen lassen sich sogar Kopf- und Fußteil elektronisch verstellen, somit kann die Höhe genau an die eigenen Vorlieben angepasst werden.

· Hygienisch und langlebig
Die einzelnen Schichten des Bettes sind atmungsaktiv, was ein gesundes Schlafklima erzeugt. Dank der Füße ist sogar die Luftzirkulation unter dem Bett gut. Dabei trägt der Topper ebenfalls seinen Teil zur Schlafhygiene bei, indem er verhindert, dass Schweiß nicht so leicht in die darunter liegende Matratze eindringt. Das Laken des Toppers kann ruckzuck gewechselt und gewaschen werden und verhindert eine übermäßige Abnutzung der Matratze. So haben Sie länger etwas von Ihrem Bett!

Ein persönliches Boxspringbett zusammenstellen

Warum ist es eigentlich wichtig, über den Aufbau eines Boxspringbettes genau Bescheid zu wissen? Nun, damit Sie Ihr Schlaferlebnis so angenehm wie möglich gestalten können, muss das Bett genau auf Ihren Körper abgestimmt sein. Dazu trägt jede Komponente des Bettes ihren Teil bei. Wenn Sie ein Bett kaufen, sollten Sie sich also unbedingt umfassend beraten lassen und sich vorher diese Fragen stellen:

  • Wie viel Platz habe ich in meinem Schlafzimmer?
  • Welche Federung für die Box ist die richtige für mich?
  • Welchen Härtegrad für die Matratze benötige ich?
  • Friere oder schwitze ich nachts eher?
  • Welches Design finde ich ansprechend?

Mit der richtigen Beratung finden Sie dann auch bestimmt bald ein für Sie passendes Boxspringbett!